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Kontrastuntersuchungen der Gelenke

In wenigen Fällen ist die Kontrastmittelröntgenuntersuchung von Gelenken nach Injektion von Kontrastmittel und in einigen Fällen auch Luft noch nötig, wenn z.B. andere Verfahren wie Computertomographie oder Kernspintomographie kein eindeutiges Ergebnis bringen oder im Einzelfall nicht durchgeführt werden können.

Die Untersuchung ist wenig schmerzhaft, kaum belastend und fast nebenwirkungsfrei. Es lassen sich die Gelenkkonturen und unter Röntgendurchleuchtung die Funktion sowie auch die Weichteile, wie z.B. Meniskusdarstellungen aufzeigen mit entsprechender Aussage der Meniskusläsion oder auch krankhafte Ausstülpungen am Kniegelenk wie z.B. Baker-Zyste.

Fisteldarstellungen mittels Kontrastmittel

Durch Fistelfüllungen über stumpfe Sonden können krankhafte Ausführungsgänge mittels nicht schädlichem Röntgenkontrastmittel direkt dargestellt werden, z.B. Verbindungen in Körperhöhlen zu Organen etc.

Kontrastuntersuchung der Speicheldrüsen

Die sogenannte Sialographie kann durch eine nicht schmerzhafte Sondierung der in den Mund einlaufenden Hauptausführungsgänge des Mundbodens oder der Ohrspeicheldrüse links oder rechts nach Einspritzen eines unschädlichen nebenwirkungsfreien Kontrastmittels den Drüsenbaum gut darstellen und eine entsprechende Funktions- und Zustandsbeurteilung erlauben.

Die Fragestellung ist neben den postentzündlichen Veränderungen mit Funktionsstörungen in den meisten Fällen die Ablärung eines Steinleidens, im Einzelfall auch unklarer Neubildungen. Die Untersuchung ist nicht schmerzhaft, nicht wesentlich belastend und komplikationslos.

Kontrastuntersuchung der Tränenwege

Über eine sehr zarte Sonde können durch ein wasserlösliches, nicht schädliches Kontrastmittel die abführenden Tränenwege kontrastiert werden. Die Funktion und Abflusssituation kann bei den nur fadendünnen Gängen gut beurteilt werden.

Auch diese Untersuchung, die bei lokaler Anästhesie durchgeführt wird, ist komplikationslos und nicht belastend.